Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren


http://myblog.de/seniors

Gratis bloggen bei
myblog.de





Demografischer Wandel - neue Berufsbilder

Ich hatte euch von meinem demenzkranken Opa berichtet, der nun viel Hilf und Unterstützung brauch, noch mehr als ältere Menschen es eh schon benötigen. Da ich aber doch nicht so viel Zeit habe, meine Oma bei der Pflege zu unterstützen, wie ich anfangs gedacht habe, habe ich schon über einen Senioren-Assistenten nachgedacht.

 

Von diesem neuen Berufsbild habe ich vor Kurzem mal etwas gelesen. Senioren-Assistenten sind quasi Dienstleister für ältere Menschen. Und ich denke mal, davon werden gerade heutezutage angesichts des demografischen Wandels, genug benötigt - wie ich gerade am eigenen Leib erfahre.

 

In der Beschreibung für Senioren-Assistenten stand: " Senioren-Assistenten leisten Alltagshilfe und gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Senioren ein. Sie entlasten und unterstützen Angehörige und schaffen berufliche und private Freiräume.
Für Angehörige, die nicht vor Ort wohnen, können Senioren-Assistenten wichtige Ansprechpartner sein." -
genau das, was wir suchen!

 

Die haben dann wahrscheinlich auch die besseren Qualifikationen, um professionel zu helfen. Meine Oma bekommt Unterstützung und muss auf die Anwesenheit meines Opas nicht verzichten, da er noch bei ihr leben kann.

 

Hier könnt ihr den Artikel dazu nochmal nachlesen.

14.11.10 18:04


Werbung


Opa und Oma auf Couchsurfing-Tour

Also jetzt wirds echt verrückt!!!! Ich wollte es selbst nicht glauben, bis er mir die Bilder gezeigt hat. Irgendwie sie sind die Großeltern alle ein bisschen..naja...anders...abgefahren! Warum sind meine Großeltern nicht so?!

 

Aber nun zum eigentlichen Thema! Denn ein sehr guter Freund von mir, hat mir von seinen Großeltern berichtet, die vor zwei Wochen auf Couchsurfing-Tour waren. Gut, eine Tour war es nicht, aber es reicht, dass sie überhaupt Couchsurfing gemacht haben.

 

Auf die Idee sind sie durchs Fernsehen gekommen, wo sie einen Bericht darüber gesehen haben. Ein wenig skeptisch waren sie schon, aber auch angetan von der Idee. Aus diesem Grund haben sie sich auf einen Kompromiss geeinigt. Ihre erste Couchsurfing-Stätte soll erstmal in Deutschland sein. Gefällt es ihnen und hat sie die Idee überzeugt, dann würden sie sich auch ins Ausland wagen.

 

Und dann ging es nach zwei Wochen der Vorbereitung auch schon los, und zwar von München nach Hamburg! Untergebracht waren sie bei einem Physikstudenten. Ich musste ein bisschen schmunzeln, als mein Freund seine Großeltern zitierte: "Ja, ein bisschen merkwürdig sah er schon aus, wie ein kleiner Professor, aber nett war er unheimlich!" 

 

Auch für den Studenten scheint es irgendwie eine Begegnung der dritten Art gewesen zu sein. Wer hat denn auch schon jeden Tag Rentner vor seiner  Tür, der Couchsurfing machen möchte??

Ihre Erfahrungen waren so positiv, dass sie dann in vier Wochen nach Amsterdam fliegen! :-) Abgefahren!

26.10.10 17:11


Wenn man alles vergisst......

Ich hatte von meinem Opa erzählt, richtig? Von dem, der Demenz hat!

Ich bin ehrlich, ich bereue einige Dinge, wenn ich jetzt vor allem meinen Kumpel mit seinem Großvater sehe. Ich frage mich, warum ich mich nicht auch öfter mal um ihn gekümmert habe oder irgendetwas mit ihm unternommen habe?!

Nun ist es ja fast zu spät und ich bin froh, wenn er wenigstens meinen Namen noch weiß und sagt. Die Krankheit kam nämlich ganz plötzlich bei ihm. Wer erwartet denn auch bei einem kernigen Mann, der früher General war, dass er irgendwann nicht mehr 1+2 rechnen kann?! Bei ihm ist vor allem das Problem, dass es Tage gibt, an denen er ist wie früher und dann wieder Tage, an denen man mit ihm fast verzweifelt.

Es ist gut, dass er noch zuhause lebt, da hat er vertrauten Umgang, vertraute Personen und außerdem schätze ich seinen Zustand so ein, dass es noch eine Weile so bleiben wird.

Trotzdem ist es in gewisseer Weise ein Belastung, besonders für meine Oma. Man ist nicht geschützt von unkontrollierten und überaschenden Aussetzern.

Glücklicherweise ist mein Opa noch nie einfach weggelaufen, das kann nämlich auch irgendwann passieren. Ich lese oft in der Zeitung, dass bei uns im Ort aus dem Altersheim wieder Senioren einfach abgehauen sind, natürlich ohne jegliche Orientierung und Ahnung, was sie da gerade machen.

Eine besonderes Pflege ist wichtig und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, meine Oma da ordentlich zu unterstützen. Demenzkranke brauchen einen geregelten Tagesablauf, das gibt ihnen Halt. Außerdem ist Gedächtnistraining sehr wichtig. Und soweit mein Opa sich noch selbst pflegen kann oder Aufgaben übernehmen kann, so sollte er das auch selbstständig machen!

 

Im Netz findet ihr auch noch einige hilfreiche Infos!

11.10.10 11:43


Auf in den StarCraft-Krieg!

Da erwacht wieder das Kind im Manne. Ich konnt es natürlich nicht lassen, war so kribbelig und habe mir das neue StarCraft-Spiel auch endlich gekauft. Seitdem bin ich meinem alten Wahn wieder verfallen. Zum Leid meiner Freundin.

So lang bin ich noch nicht mit ihr zusammen bzw. jedenfalls noch nicht so lange, dass sie mich aus der Zeit kennt, in der ich wirklich ein richtiger Zocker war. Hausaufgaben oder Referate waren für mich tabu, ich habe lieber vor dem PC gesessen.

Doch meine Freundin bezeichnet das, was ich jetzt mache, schon als Sucht. Die Frauen können das einfach nicht nachvollziehen, jedenfalls nicht, wenn sie das Spiel nicht schon einmal selbst gespielt haben. Darüber würde ich mich natürlich freuen, wenn ich nicht nur mit meinem besten Kumpel zocken könnte, sondern auch mal mit meiner Freundin. Romantisch, oder?! ;-)

Eigentlich kann sie froh sein, dass ich nur StarCraft spiele - wenigstens ein Strategiespiel. Was würde sie nur sagen, wenn ich ein Ego-Shooter-Spiel zocken würde, bei dem ich wie ein Wahnsinniger vor dem PC sitze und gnadenlos um mich schieße.

Da kann ich schon gut nachvollziehen, dass eine psychisch labile Person auf ganz dumme Gedanken kommt. Beispiele aus der Vergangenheit beweisen das.

Aber dafür konnte ich mich noch nicht begeistern. Ich bleibe dann wirklich bei Strategiespielen.

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem der Opa von meinem Freund so weit ist. Marco hat nämlich auch wieder angefangen zu spielen. Ich würde zu gern mal eine Partie gegen die beiden veranstalten. Mit meinem Großvater geht das leider nicht mehr, der ist an Demenz erkrankt. Doch an guten Tagen ist auch auch noch zu einer Runde Schach fähig.

24.9.10 13:38


StarCraft-Wahnsinn

Sorry, es passt vielleicht gerade nicht unbedingt zum Thema, aber ich musste gestern einfach nochmal ein bisschen zum Thema "Star Craft" surfen.

Ich habe mich nämlich an die Zeit zurückerinnert, in der ich von morgens bis abends gezockt hab. Am liebsten mit meinem besten Kumpel zusammen.

Was ich jetzt da finde, beispielsweise Tutorials bei Youtube: 

Wahnsinn! Das hat es früher bei uns nicht gegeben Unser einer musste sich allein durch die Schlachten kämpfen und wir haben es trotzdem geschafft!!!!

Und dann gibt es ja richtige Weltmeisterschaften. Das wusste ich auch noch nicht. Es gibt ein DEUTSCHES NATIONALTEAM in Star Craft. Ich glaube ich muss auch mal wieder ein bisschen üben, vielleicht gehöre ich ja dann auch bald zur Elite.

Meine Freundin wird zwar weniger begeistert sein, aber die krieg ich auch noch zum spielen!!!

16.9.10 18:27


Senioren passen sich an

Jetzt möchte ich nicht rumlästern, sondern ich möchte loben. Denn es sind ja nicht wirklich alle alten Menschen so, wie Rentner nun mal sind. Es gibt einige, die wollen aus ihrem tristen Dasein noch etwas machen. Sie versuchen sich der heutigen Gesellschaft anzupassen und wollen mitreden. Ich möchte da auf ein kronketes Beispiel eingehen.

Ein sehr guter Freund hat mir nämlich von seinem Großvater erzählt, der jetzt einen Computerkurs besucht. Er möchte lernen, wie man mit dem PC umgeht, damit er dann selbst Internet und andere Standardfunktionen anwenden kann. Auf die Idee ist er von selbst gekommen, er wollte eine neue Beschäftigung suchen.

Und wieso nicht?! Ich finde die Idee super. Vor allem fördert das auch gleichzeitig die sozialen Kontakte. Denn man sitzt nicht allein in einem Raum und lässt sich berieseln, sondern da sind andere Menschen in seinem Alter, die alle dasselbe lernen möchten. Versteht man sich gut, kann man sich doch auch außerhalb der Kurse treffen und was zusammen unternehmen. Jedenfalls ist das weitaus sinnvoller als zuhause in seinem Sessel zu sitzen und Kreuzworträtsel zu machen.

Das Vorurteil, das PC und Internet nur etwas für die "neue Generation" ist, sollte abgeschafft werden. Aber viele alte Menschen sind einfach zu stur um das einzusehen, da ist nicht mehr viel zu machen. Ich würde ja lachen, wenn der Opa meines Freundes eines Tages zu ihm ankommt und ihn auf eine Partie "Star Craft" herausfordert.

Aber wieso nicht, denn das ist noch ein weiterer positiver Grund sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, als Rosamunde Pilcher im Fernsehen. Es fördert nicht nur die sozialen Kontakte, sondern auch das Verständnis zwischen Jung und Alt. Früher hat der Opa mit seinem Enkel im Schaukelstuhl gesessen und ihm Geschichten vorgelesen oder Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt. Heutzutage sitzt Opa mit seinem Enkel bei einer Lan-Party!

Hier noch ein interessanter Artikel dazu!

 

 

15.9.10 11:37


Rentner am Steuer

80 km/h, linke Spur, im Radio läuft der Holzmichel. Ein klarer Fall von Rentnerstau! Sie lernen es einfach nicht oder denken, sie wären allein auf der Welt, in diesem Fall allein auf der Autobahn. Einigen Senioren müsste das Fahren auf den Autobahnen oder wirklich generell verboten werden. Am besten wäre es, wenn Personen ab 70 Jahren noch einmal einen Führerschein machen oder sich wenigstens einem Test unterziehen.

Mit ihrem Verhalten gefährden sie teilweise massiv den Straßenverkehr oder das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer. Manchmal tun sie nicht nur das, sondern treiben einen auch zur Weißglut. Beispielweise in dem sie, wie bereits erwähnt, auf der Autobahn im fließenden Verkehr plötzlich ohne weiteren Grund die Spur wechseln und damit fast den Autofahrer im weißen Audi, der gerade mit 190 Sachen die Straße hochfährt, an der Windschutzscheibe kleben lassen.

Da hilft dann nicht mal mehr aggressives Hupen, denn aus Versehen wurde vergessen, das Hörgerät laut zu stellen. Aus diesem Grund dröhnt der Holzmichel wahrscheinlich auch so laut aus dem Auto.

Da kann man sich getrost seine eigene Musik sparen...man muss sich ja eh gedulden, eh die Senioren ihre Spur wieder wechseln. Den ein oder anderen hat es dabei schon so weit getrieben, dass sie verkehrwidrig rechts überholt haben.

Aber nicht nur auf der Autobahn stellen ältere Menschen eine Gefahr dar. Auch im normalen Straßenverkehr wird einfach mal nicht der Blinker gesetzt, rote Ampeln sind noch giftgrün und der Schulterblick wird generell vernachlässigt. Hätten manche Fahrräder nicht Superbremsen, dann würden schon so einige Zähne die Motorhaube des Mercedes SLK von Tante Hilde zieren.

Also, vielleicht wird das ja wirklich irgendwann mal durchgesetzt: Führerscheinprüfung für alle Personen über 70 Jahre! ich wäre dafür!


12.8.10 10:42





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung